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Einsätze > Einsatzberichte 2014

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Einsatzbericht zu Einsatz Nr. 15

Einsatznummer:

15

Datum:

17.09.2014

Alarmzeit:

14:59 Uhr

Eingerückt:

22:24 Uhr

Einsatzart:

Brand Großbrand Landwirtschaftliches Anwesen

Einsatzstichwort:

B5

Einsatzort:

Kirchgattendorf / Hauptstraße

Einheiten am Einsatzort:

Feuerwehr Gattendorf
Feuerwehr
Gumpertsreuth
Feuerwehr
Döberlitz
Feuerwehr Regnitzlosau
Feuerwehr Rehau
Feuerwehr
Hof
Feuerwehr
Trogen
Feuerwehr
Feilitzsch
Feuerwehr
Nentschau
Feuerwehr
Vierschau
Feuerwehr Trogenau
Feuerwehr
Oberkotzau
Feuerwehr
Döhlau

Sonderlöschzug 4 auf Bereitschaft zur Gebietsabsicherung am Gerätehaus Trogen

Hof Land 1 KBR Hoffmann
Hof Land 2 KBI Reuther
Hof Land 2/3 KBM Kenmitzer
Hof Land 2/1 KBM Bucher
Hof Land 2/4 KBM Schmidt
Hof Land 4/3 KBM Popp

UG-ÖEL Landkreis Hof
THW Hof
Polizei
Rettungsdienst
Energieversorger
Tierarzt
Statiker
Verschiedene Radlader & Traktoren



Bericht:

Grossbrand in Kirchgattendorf
(Quelle: www.Frankenpost.de)

Ein großer Bauernhof brennt am Mittwoch lichterloh. Aus weiten Teilen des Landkeises rücken Feuerwehren an.
Das Feuer fordert zehn Verletzte. Mindestens zwei Tiere kommen um.

Kirchgattendorf - Gegen 14.30 Uhr bricht in Kirchgatten dorf das Inferno los. Ein Dreiseithof an der Hauptstraße steht blitzschnell lichterloh in Flammen. Besonders heikel: Das große Anwesen befindet sich direkt am Wohngebiet. Es muss schnell gehen - und das tut es. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung sind die Feuerwehren aus Gattendorf und Umgebung am Einsatzort und versuchen, das Feuer in den Griff zu bekommen.

Die weißen und schwarzen Rauchwolken drängen an allen Seiten aus den Gebäuden - aus dem Stall, der Scheune und später auch aus dem Wohnhaus. Das, was die Feuerwehr einen "Vollbrand" nennt, ist in vollem Gange. Zu diesem Zeitpunkt scheint die Gefahr für Mensch und Tier gebannt. Doch am Abend stellt sich heraus: Das Feuer forderte zehn Verletzte. Die Anwohner und einige Ersthelfer zogen sich Rauchgasvergiftungen zu. Mindestens zwei Tiere starben, während die Einsatzkräfte mehr als 100 Tiere rechtzeitig befreien und auf eine Weide treiben konnten. Dabei handelte es sich laut Polizei um Milch- und Jungvieh.

Gerade die Tiere sind in solchen Brandfällen eine unberechenbare Variante. Im Gegensatz zu den Menschen wollen sie nach der Evakuierung möglichst schnell wieder zurück in ihren Stall. Entsprechend läuft zwischen den Feuerwehrmännern auch ein verschrecktes Kalb umher und weiß nicht wohin.

Währenddessen müssen Feuerwehrmänner, von denen nach und nach immer mehr auch aus den Nachbargemeinden anrücken, gleich an mehreren Fronten gegen die Flammen kämpfen. Während die Scheune bereits ausgebrannt und die Einsatzkräfte hier schon damit beschäftigt sind, einzelne Brandnester ausfindig zu machen und zu löschen, sind die Feuerwehrleute auf der anderen Seite damit beschäftigt, vom Wohnhaus zu retten, was noch zu retten ist. Keine einfache Aufgabe, schließlich quillt der Rauch längst unter dem Dach des Hauses hervor.

Während die Feuerwehrmänner ihrer schweißtreibenden Arbeit nachgehen, versammeln sich drumherum immer mehr Schaulustige und Anwohner, die das flammende Spektakel teils mit offenen Mündern verfolgen. Nachdem die Polizei den Einsatzort weiträumig abgeriegelt hat, schauen auch einige noch von den umliegenden Feldwegen hinüber auf das, was sich da in einiger Entfernung abspielt. Viele von ihnen drehen kleine Videos mit ihren Handys. Sicher ist: Der Brand wird noch für einige Tage Gesprächsstoff in Kirchgattendorf und Umgebung sein. Im einige Kilometer entfernten Hof ist ebenfalls zu spüren, dass ein Großeinsatz läuft. Insgesamt sind es rund 200 Kräfte von Feuerwehr, BRK, Polizei und THW, die während dieses Brandes im Einsatz sind.

Nach und nach lässt die koordinierte Hektik unter den Einsatzkräften nach und weicht einem ruhigen Ablöschen der Brandherde. Dennoch treffen beinahe im Minutentakt die nachalarmierten Wehren beispielsweise aus Rehau ein, um die Kollegen vor Ort zu unterstützen.

Für die Feuerwehren sind Brände wie dieser in Kirchgattendorf eine besondere Herausforderung. Das Anwesen ist groß, die Lage vor Ort nicht immer übersichtlich. Die unterschiedlichsten Materialien stehen in Flammen; auch ein recht neu wirkender Traktor wird stark in Mitleidenschaft gezogen. Das landwirtschaftliche Anwesen dürfte vollständig zerstört sein, der Sachschaden im mittleren sechsstelligen Bereich liegen, schätzt die Polizei am Mittwochabend. Brandermittler der Kriminalpolizei Hof haben die ersten Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache steht noch nicht fest.




Videos, Berichte & Bilder:

http://www.kfv-hof.de/groszbrand-gattendorf.html

http://www.tvo.de/grossbrand-in-gattendorf-lkr-hof-zwei-scheunen-in-flammen-115811/#.VBv249hxmM9

http://www.frankenpost.de/lokal/hofrehau/hof-land/Grossbrand-in-Kirchgattendorf;art2438,3594641

http://www.frankenpost.de/lokal/hofrehau/hof-land/Grosse-Solidaritaet-in-Kirchgattendorf;art2438,3596923

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